Nach 8 Stunden Verhandlung in der Tarifrunde der nordwestdeutschen Eisen- und Stahlindustrie wurde in der Nacht ein Verhandlungsergebnis erzielt. Demnach erhalten die Beschäftigten zum 1. Januar 2026 eine Entgelterhöhung von 1,75 Prozent.
Die zweite Tarifverhandlung für die rund 60.000 Beschäftigten der nordwestdeutschen Eisen- und Stahlindustrie endete heute in Düsseldorf nach knapp 3 Stunden ohne Ergebnis.
Am 26. Oktober 2025 wird in der Kulturscheune Salzgitter-Lebenstedt das Theaterstück „Ben Rosa Luxemburg“ aufgeführt – ein eindrucksvolles Ein-Frau-Stück mit der Schauspielerin Jülide Kural, das Rosa Luxemburgs Leben, Denken und politischen Kampf auf berührende Weise erzählt.
Am 150. Geburtstag von Minna Faßhauer (10. Oktober) übergibt der DGB-Arbeitskreis Minna Faßhauer Gedenktafel und Erinnerungskassette dem Offenen Archiv Schillstraße in Braunschweig.
Der Industriestandort Deutschland wäre massiv gefährdet, sollte Stahl künftig nur noch importiert werden. An der Stahlindustrie hängen viele Milliarden Euro Wertschöpfung, rund vier Millionen Arbeitsplätze und die politische Stabilität des Landes. Deshalb kämpft die IG Metall für die Stahlindustrie.
Die IG Metall schlägt Alarm: 12.000 Industriearbeitsplätze werden in Deutschland aktuell jeden Monat abgebaut. Sie sieht auch die Politik gefordert, endlich bessere Bedingungen für die Industrie zu schaffen – und so die Deindustrialisierung zu stoppen.
Beim Treffen des Arbeitskreises Nord (AK Nord) der IG Metall für die Stahlbranche in Georgsmarienhütte – bei dem auch Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies zugegen war – wurde eines unmissverständlich deutlich: Die deutsche Stahlindustrie steht an einem Scheideweg.
Verhandlungsergebnis in der nordwestdeutschen Stahlindustrie: 1,75 Prozent mehr Geld ab Januar 2026, 75 Euro mehr im Monat für Auszubildende. Laufzeit bis 31. Dezember 2026. Zudem wurden die Tarifverträge zur Beschäftigungssicherung, Übernahme der Azubis und zur Altersteilzeit verlängert.
Auf der 15. ordentlichen Betriebsversammlung am Volkswagen-Komponentenstandort Salzgitter am 3. Dezember 2025 meldeten sich auch aktive Beschäftigte der PowerCo SE zu Wort.
Petition bis 31.01.2026 verlängert! Die aktuelle Lage in unseren Betrieben ist ernst: Investitionsstopps, Abbaupläne, Verlagerungen – immer mehr Standorte geraten unter Druck. Gleichzeitig erleben wir Angriffe auf den Sozialstaat, der Beschäftigten Sicherheit geben soll.